2010 / 10 / 25

Deutsche Bürgerin wendet sich an den Präsidenten der Russischen Föderation Dmitri Medwedew und die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel

Carmen Krumm schreibt als Mitglied der deutschen Umweltorganisation ROBIN WOOD einen Brief an die politischen Lenker der beiden größten baltischen Staaten mit der Bitte gemeinsam die Ladoga-Schären zu erhalten und zur Einrichtung des Nationalparks „Ladoga-Schären“ ohne weiterer Verzögerung beizutragen.

Diese Region gilt nicht umsonst als eine der schönsten Ecken Europas. Unberührte Wälder und eiszeitlich geformte Felslandschaften machen die Ladoga-Schären zu einem einzigartigen Naturschatz.“, so Carmen Krumm. In diesem Sommer besuchte die deutsche Bürgerin die Ladoga-Schären. Das Gebiet besteche nicht nur durch die Schönheit der Natur, sondern auch als Lebensraum zahlreicher Pflanzen- und Tierarten. Dieses märchenhafte Archipel müsse für zukünftige Generationen geschützt werden, sodass auch noch unsere Kinder und Enkel es erleben dürfen. Denn das sich ihr bietende Bild in dieser an sich wunderschönen Region sei erschreckend gewesen.

Die Schönheit der Natur sollte nicht nur als eine der malerischsten Gegenden der Welt für zukünftige Generationen geschützt werden, sondern auch, um Besuchern aus ganz Europa die Möglichkeit zu bieten sie zu erkunden und zu bestaunen.“ betont Carmen Krumm.

Der Ladoga-See sei nicht nur für Russland, sondern auch für Europa von entscheidender Bedeutung. Der Zustand der Ostsee und das ökologische Wohlergehen der baltischen Länder hänge in vielerlei Hinsicht vom Ladoga-See ab. Gerade hier liege die Verpflichtung sowohl für Russland als auch für Deutschland, das anfällige Ökosystem der Meere zu schützen und zu erhalten.

Carmen Krumm schreibt in der Hoffnung, dass der russische Präsident und die deutsche Bundeskanzlerin es nicht zulassen, dass die Ladoga-Schären weiterhin durch Müll, Abholzungen und Feuer zerstört werden.

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